Guten Tag, ich bin Edith Chassein, „die Anekdotensammlerin“. Ich bin 1988 in Karlsruhe geboren.
Zuhören ist meine Stärke.

Radiointerview mit mir. Herzlichen Dank an Megafon, Lobin und Querfunk!
Bühnenauftritt am 1. April 2025 bei 7×7 vom K3 Kulturbüro Karlsruhe:
EDITH CHASSEIN – DIE ANEKDOTENSAMMLERIN Biografin und Zuhörerin bei 7×7 am 1.4.2025
Meine Vision
Meine Vision ist es, Generationen mehr miteinander in Verbindung zu bringen.
Ich sehe es als meine große Lebensaufgabe, so viele Geschichten wie möglich zu bewahren und freue mich, wenn Ihre Geschichte ein Teil dieser „Schatztruhe“* wird.
*Natürlich bleibt Ihre Biografie privat, sofern Sie Textauszüge nicht ausdrücklich freigeben.
Mein Hintergrund
Schon immer haben mich die Geschichten fasziniert, die andere aus Ihrem Leben erzählen. Ganz gleich, ob es sich um Alltagserfahrungen handelt oder außergewöhnliche Ereignisse. Jeder Mensch sammelt einen reichen Erfahrungsschatz im Laufe seines Lebens. Mein Interesse für die unterschiedliche Lebensgestaltung von Menschen hat mich zu meinem Soziologiestudium in Mannheim geführt. In meiner Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut IREES in Karlsruhe lag mein Fokus auf nachhaltigen Alltagslösungen und dem Umgang der Menschen damit. In meiner Tätigkeit bei der Stiftung Lebensraum in Hengstbacherhof (Pfalz) lag mein Fokus auf der Verbindung menschlicher Bedürfnisse mit einer nachhaltigen Landwirtschaft. In meinem Berufsleben habe ich viele Interviews geführt sowie Berichte verfasst und ich liebe das Schreiben.
Warum will ich Anekdoten sammeln?
Bereits während meines Studiums wurde mir bewusst, wie wichtig es mir ist, dass Menschen ihre Geschichte erzählen dürfen und diese für die nachfolgenden Generationen bewahrt wird. Auf diese Weise, bleibt ein Teil des Menschen, wenn er einst gehen muss und gleichzeitig wächst das Verständnis füreinander. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Geschichte meiner Großeltern aufgeschrieben habe, bevor sie nicht mehr in der Lage waren, sie selbst zu erzählen. Auch von der Familie und Freunden meiner Großeltern bekam ich sehr positive Rückmeldungen. Ich bekam viele Anfragen, dies für andere Personen zu machen und mir war schnell klar, dass es kein Hobby bleiben kann.
Ich nenne mich Anekdotensammlerin, da Geschichten immer eine Ansammlung von Begebenheiten sind und man oft nicht gleich sagen kann, welche davon bemerkenswert sind. Alles, was erzählt wird kann für den Erzähler selbst oder einen anderen Menschen von besonderer Bedeutung sein.

Mein erster „Auftrag“
Aus den lockeren Gesprächen mit meiner Großmutter und den immer gleichen erzählten Geschichten wurde bald ein teilweise strukturiertes Interview. Ich besorgte mir ein Aufnahmegerät, um das Gespräch nicht mit Schreiben unterbrechen zu müssen. Ich begann Fragen zu stellen und hier und da ein neues Thema anzustoßen. Aber im Wesentlichen überlies ich meiner Großmutter die Auswahl der Themen, über die sie sprechen wollte. Bei meinem Großvater hielt ich es genauso. Aus diesem Grund unterscheiden sich die Kapitel bei meinen Großeltern, sind aber dennoch vergleichbar. Die Gesprächsführung und technische Ausstattung habe ich seitdem weiter entwickelt.
Mittlerweile habe ich sechs Kurzbiografien abgeschlossen und eine weitere ist gerade in Arbeit.
Mein Schreibstil
Beim Aufschreiben der Geschichten ist es mir sehr wichtig, den Erzählstil der interviewten Person so gut es geht wiederzugeben. Damit für jeden Leser und jede Leserin eine gut lesbare, lebendige Geschichte entsteht, sehe ich meine Aufgabe darin, den Text falls nötig zu „glätten“ und das Erzählte in eine nachvollziehbare Reihenfolge zu bringen. Falls die interviewte Person Dialekt spricht, werde ich diesen an geeigneten Stellen auszugsweise als Zitat einbringen.
Das Erzählte wird verschriftlicht und an ein zuvor ausgewähltes Buchdesign angepasst.
Mein Team
Mittlerweile arbeite ich mit einer Reihe von Menschen zusammen, die mein Angebot optimal ergänzen (auf den Namen klicken für mehr Information):
> Anna Marshall – Illustratorin
Anna habe ich kennengelernt als ich eine Karlsruher Illustratorin für das Erzählspiel gesucht habe. Ihr Stil hat mir sehr gut gefallen und im Gespräch haben wir schnell gemerkt, dass wir viele gemeinsame Themen haben. Inzwischen schätze ich sie nicht nur als brillante Künstlerin, sondern auch als Freundin.
Wenn ihr mehr über Anna Marshall erfahren wollt, entdeckt sie auf Instagram unter annasalto.art oder shallwedraw oder besucht ihre Websites:
> Anna Lang – Trauerrednerin und Prozessbegleiterin
Eine gegenseitige Neugier auf die Arbeit der anderen brachte uns zusammen und nach dem 7×7 Event des K3 Kulturbüros in Karlsruhe entstand die Idee, ein gemeinsames Angebot zu erarbeiten. Viele Interessenten sprechen mich an, ob ich auch Anekdoten über bereits Verstorbene Menschen sammeln würde. Gemeinsam mit Anna will ich genau das nun ermöglichen.
Hier geht’s zum Produkt: Anekdotensammlung – Die Anekdotensammlerin
Wenn ihr mehr über Anna Lang erfahren wollt, entdeckt sie auf Instagram unter anna.trauer.prozess oder besucht ihre Website:
Anna Lang (@anna.trauer.prozess) • Instagram-Fotos und -Videos
> Juliane Langer – Moderatorin und Sprecherin
Wir standen beide auf der Bühne beim 7×7 Event des K3 Kulturbüros im April 2025. Im Backstagebereich entstand die Idee, die entstandenen Kurzbiografien als Hörbuch aufzunehmen. Dieses Angebot arbeiten wir derzeit aus, falls ihr Interesse habt, meldet euch gerne!
Wenn ihr mehr über Juliane Langer erfahren wollt, entdeckt sie auf LinkedIn oder besucht ihre Website:
> Pia Fels – Resilienzcoachin
Für das Erzählcafé zum Thema „Beruf und Berufung“ lud ich sie für einen Impulsvortrag ein, seitdem bereichert sie die Erzählcafés auf ausdrücklichen Wunsch der Teilnehmerinnen. Sie glaubt an die innere Stärke in jedem Menschen und bringt Menschen zum leuchten.
Pia ist auf Instagram und auf ihrer Website im Netz zu finden:
> Ilona Boraud– Textdichterin, Songtext-Coaching
Ilona Boraud wäre fast ebenfalls Biografin geworden, hat sich dann aber dafür entschieden, ihre Kreativität in deutschsprachige Lyrics fließe zu lassen. Sie hat schon den einen oder anderen Hit-Text geschrieben. Außerdem bietet sie regelmäßig Songtexte-Workshops an.
Ilona ist auf Instagram und auf ihrer Website im Netz zu finden
Gemeinwohlorientierung
Es ist mir sehr daran gelegen, mein Unternehmen gemeinwohlorientiert zu entwickeln. Damit ist gemeint, dass bei mir nicht der Gewinn im Fokus steht, sondern der Beitrag meines Schaffens für die Gesellschaft und die Umwelt. Dabei achte ich (in Anlehnung an die Gemeinwohl-Matrix von Eco n Good Germany) auf:
- Transparenz: eine transparente Preisgestaltung, transparente Kommunikation meiner Produkte, Preise und Arbeitszeitplanung.
- Ökologische Nachhaltigkeit: Ich habe die Umweltauswirkung von meiner Produkte während der Nutzung und am Ende der Lebensdauer sowie meines Verhaltens im Blick. Ich achte auf die Reduktion ökologischer Auswirkungen. Ich nutze ausschließlich Druckerzeugnisse mit einem möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck. Die Bücher werden zum Beispiel in der Umweltdruckerei gedruckt und tragen ein entsprechendes Klimasiegel.
- Solidarität und Soziale Gerechtigkeit: Mein Beitrag zum Gemeinwesen ist mir wichtig und spiegelt sich zum Beispiel im Generationenfest wieder. Ich arbeite mit der GLS Bank zusammen, weil mir ein ethischer, sozialer und sozial-ökologischer Umgang mit Geldmitteln wichtig ist. Ich liebe es, solidarisch und kooperativ mit anderen Organisationen und Unternehmer:innen zusammenzuarbeiten.
- Menschenwürde: Ein ethischer Umgang mit allen Menschen, mit denen ich zu tun habe ist für mich selbstverständlich. Ich stelle den Sinn meiner Produkte sowie die Auswirkung auf Gesellschaft, Natur und Lebewesen immer wieder in Frage.
Ein offener Umgang miteinander ist mir wichtig. Sollten Sie Fragen bezüglich meiner Produkte haben, zögern Sie nicht, mich anzusprechen.
