Über mich

Guten Tag, ich bin Edith Chassein, „die Anekdotensammlerin“. Ich bin 1988 in Karlsruhe geboren.

Zuhören ist meine Stärke.

Meine Vision

Ich sehe es als meine große Lebensaufgabe, so viele Geschichten wie möglich zu bewahren und freue mich, wenn Ihre Geschichte ein Teil dieser „Schatztruhe“* wird.

*Natürlich bleibt Ihre Biografie privat, sofern Sie Textauszüge nicht ausdrücklich freigeben.

Mein Hintergrund

Schon immer haben mich die Geschichten fasziniert, die andere aus Ihrem Leben erzählen. Ganz gleich, ob es sich um Alltagserfahrungen handelt oder außergewöhnliche Ereignisse. Jeder Mensch sammelt einen reichen Erfahrungsschatz im Laufe seines Lebens. Mein Interesse für die unterschiedliche Lebensgestaltung von Menschen hat mich zu meinem Soziologiestudium in Mannheim geführt. In meiner Zeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsinstitut IREES in Karlsruhe lag mein Fokus auf nachhaltigen Alltagslösungen und dem Umgang der Menschen damit. In meiner Tätigkeit bei der Stiftung Lebensraum in Hengstbacherhof (Pfalz) lag mein Fokus auf der Verbindung menschlicher Bedürfnisse mit einer nachhaltigen Landwirtschaft. In meinem Berufsleben habe ich viele Interviews geführt sowie Berichte verfasst und ich liebe das Schreiben.

Warum will ich Anektdoten sammeln?

Bereits während meines Studiums wurde mir bewusst, wie wichtig es mir ist, dass Menschen ihre Geschichte erzählen dürfen und diese für die nachfolgenden Generationen bewahrt wird. Auf diese Weise, bleibt ein Teil des Menschen, wenn er einst gehen muss und gleichzeitig wächst das Verständnis füreinander. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Geschichte meiner Großeltern aufgeschrieben habe, bevor sie nicht mehr in der Lage waren, sie selbst zu erzählen. Auch von der Familie und Freunden meiner Großeltern bekam ich sehr positive Rückmeldungen. Ich bekam viele Anfragen, dies für andere Personen zu machen und mir war schnell klar, dass es kein Hobby bleiben kann.

Ich nenne mich Anekdotensammlerin, da Geschichten immer eine Ansammlung von Begebenheiten sind und man oft nicht gleich sagen kann, welche davon bemerkenswert sind. Alles, was erzählt wird kann für den Erzähler selbst oder einen anderen Menschen von besonderer Bedeutung sein.

Mein erster „Auftrag“

Aus den lockeren Gesprächen mit meiner Großmutter und den immer gleichen erzählten Geschichten wurde bald ein teilweise strukturiertes Interview. Ich besorgte mir ein Aufnahmegerät, um das Gespräch nicht mit Schreiben unterbrechen zu müssen. Ich begann Fragen zu stellen und hier und da ein neues Thema anzustoßen. Aber im Wesentlichen überlies ich meiner Großmutter die Auswahl der Themen, über die sie sprechen wollte. Bei meinem Großvater hielt ich es genauso. Aus diesem Grund unterscheiden sich die Kapitel bei meinen Großeltern, sind aber dennoch vergleichbar. Die Gesprächsführung und technische Ausstattung habe ich seitdem weiter entwickelt.

Mein Schreibstil

Beim Aufschreiben der Geschichten ist es mir sehr wichtig, den Erzählstil der interviewten Person so gut es geht wiederzugeben. Damit für jeden Leser und jede Leserin eine gut lesbare, lebendige Geschichte entsteht, sehe ich meine Aufgabe darin, den Text falls nötig zu „glätten“ und das Erzählte in eine nachvollziehbare Reihenfolge zu bringen. Falls die interviewte Person Dialekt spricht, werde ich diesen an geeigneten Stellen auszugsweise als Zitat einbringen.

Das Erzählte wird verschriftlicht und an ein zuvor ausgewähltes Buchdesign angepasst.